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Prozess Management Kontext ​​


 

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Prozessmanagement im Kontext ​​

 
"Wir erfinden das Rad nicht neu!"
Für uns ist die Kenntnis und eine übersichtliche Darstellung des Umfeld ein wesentliches Element der Analyse, der Gestaltung und der Kommunikation an alle Prozess-Stakeholdern. Auf dieser Seite wird der Kontext zur Fachdisziplin Prozessmanagement kurz und kompakt zusammengefasst. Ziel ist es, allen GPM-Stakeholdern einen Übersicht über die wesentlichen Einflussfaktoren, Elemente und Rahmenbedingen zu vermitteln. 
 
Der Ursprung der Kontextanalyse (auch Umfeld- oder Umweltenanalyse genannt) liegt im systemischen Verständnis. Die Kontextanalyse wird in der Regel nach drei Betrachtungsdimensionen durchgeführt:
  • sachlicher Kontext: Welche sachlichen Einflußfaktoren, Rahmenbedingungen und Trends sind für das Prozessmanagement von Bedeutung?
  • sozialer Kontext: Welche Personen und/oder Personengruppen (=Stakeholder) haben ein Interesse an der Fachdisziplin Prozesmanagement? Wer beeinflusst das Prozesmanagement oder wird von dem Prozesmanagement tangiert? Wer sind die wesentlichen GPM-Stakeholder? Was sind deren Anforderungen?
  • zeitlicher Kontext: Wie sieht der Entwicklungspfad respektive die Roadmap für die Einfühung und Pflege von Prozessmanagement? Welche kontinuierlichen Verbesserungsmaßnahmen wurden durchgeführt, welche stehen an? Was hat sich nach Umsetzung der KVP-Initiativen verbessert?


 

Sac​​hlicher bzw. inhaltlicher Kontext 

Zahlreiche externe Umfeldparameter haben einen Einfluss auf die Gestaltung und die Anwendung der Fachdiziplin Prozessmanagement. Anbei finden Sie eine Auflistung von Ressourcen die bei der Gestaltung berücksichtig wurden. Ganz nach dem Motto: "Wir wollen das Rad nicht neu erfinden, sind zahlreiche Ideen und Ansatze in unsere Prozessmanagement-Methodik eingeflossen." 

​Gesetzte und Normen zu GPM

  • IS​O 9000: Diese Norm definiert Grundlagen und Begriffe zu Qualitätsmanagementsystemen. EN ISO 9001 legt die Mindestanforderungen an ein Qualitätsmanagementsystem (QM-System) fest, denen eine Organisation zu genügen hat, um Produkte und Dienstleistungen bereitstellen zu können, welche die Kundenerwartungen sowie allfällige behördliche Anforderungen erfüllen.
  • ISO 15504: Diese Norm ist ein internationaler Standard der ISO zum Durchführen von Bewertungen (Assessments) von Unternehmensprozessen. ​Kernpunkte dieser Norm bilden die Verbesserung von Prozessen der eigenen Organisation (Process Improvement) und die Bestimmung der Prozessfähigkeit (Capability Determination).​
  • ISO 19011: Diese Norm gibt eine Anleitung zur Umsetzung von Auditprinzipien, zum Management von Auditprogrammen, und zur Durchführung von Audits für Qualität- und Umweltmanagementsysteme.
  • ISO 22514-2:2015: Statistische Verfahren im Prozessmanagement - Fähigkeit und Leistung - Teil 2: Prozessleistungs- und Prozessfähigkeitskenngrößen von zeitabhängigen Prozessmodellen
  • ISO 31000 Norm für Risiko Management​. In der ISO 31000 Risikomanagementsystem sind dabei drei Prinzipien verankert: (a) das Risikomanagement wird als Führungsaufgabe verstanden. (b) in der Norm wird versucht, einen sogenannten Top-down-Ansatz (Betrachtung von Sinnzusammenhängen – vom Allgemeinen zum Konkreten) umzusetzen. (c) die ISO 31000 stellt eine sehr allgemein gehaltene Basis dar, die versucht, alle unterschiedlichen Risiken in einer Organisation zu berücksichtigen.


 

GPM-Best Practice Modelle

  • APQC- American Productivity & Quality Center; APQC's Process Classification FrameworkSM (PCF) is a taxonomy of business processes that allows organizations to objectively track and compare their performance internally and externally with organizations from any industry.
  • ABPMP - Association of Business Process Management Professionals; Herausgeber von BPM CBOK​ (Business Process Management Common Body of Knowledge). 
    ABPMPCompetencyModel.pdf
  • COSO -  Committee of Sponsoring Organizations of the Treadway Commission (COSO) das Rahmenwerk „Interne Kontrolle - Übergreifendes Rahmenwerk“.
  • eTOM - The TM Forum’s Business Process Framework für Telekom-Prozesse.
  • IAOP - International Association of Outsourcing Professionals .
  • IIBA - International Institute of Business Analysis: Herausgeber von: A Guide to the Business Analysis Body of Knowledge® (BABOK® Guide).
  • ITIL-Process-Wiki für IT Geschäftsprozesse.
  • PEMM™ - The Process and Enterprise Maturity Model
  • PMI für Projektmanagement-Referenzprozesse für Projektmanagement; Herausgeber von:A Guide to the Project Management Body of Knowledge (PMBOK® Guide).
  • PMI: Project Management Institute: BUSINESS ANALYSIS FOR PRACTITIONERS: A PRACTICE GUIDE​
  • SCOR - The Supply Chain Operations Reference Model
  • TOGAF - The Open Group Architecture Forum für Enterprise Architecture.
  • BP: TOGAF - The Open Group Architecture Forum für Enterprise Architecture
    • ArchiMate is an open and independent modelling language for enterprise architecture
  • VRM - Value Reference Model

GPM-Tools

GPM-Fachliteratur

  • BPMN Method and Style: A levels-based methodology for BPM process modeling and improvement using BPMN 2.0; Introduction to BPMN von Stephan A Withe.
  • Andreas Suter (2010) : "Die Wertschöpfungsmaschine. Wie Strategien ihre Stoßkraft entwickeln", ISBN: 978-3857437243 
  • Hermann Schmelzer (2012): "Geschäftsprozessmanagement in der Praxis: Kunden zufrieden stellen - Produktivität steigern - Wert erhöhen"

GPM-Community

GPM Sonstige Links


 

Sozialer bzw. personeller Kontext ​

Die Stakeholder-Liste führt jene Personen und/oder Personengruppen an, die proaktiv ein ein Interesse an der Weiterentwicklung der Fachdisziplin Prozessmanagement haben.​

  • Kunden und externe Projektteilnehmer
  • Projektmitarbeiter und Anwender
  • Partner und Projektlieferanten
  • Projektauftraggeber 
  • Management und​ Controller
  • Projektportfoliomanager
  • Claim Manager
  • Subject Matter Experten
 

Zeitlicher bzw. terminlicher Kontext ​

Der GPM-Fahrplan bzw. die GPM-Roadmap liefert einen kompakte Übersicht über die Treiber, Auslöser und Weiterentwicklungsmaßnahmen und kontinuierlichen Verbesserungs-Initaitiven zur Fachdisziplin Prozessmanagement.  ​

2016

  • Einarbeitung con COSO: Die grundlegende Annahme des unternehmensweiten Risikomanagements ist, dass jede Organisation für spezifische Interessengruppen Werte schafft. Alle Organisationen sind hierbei Unsicherheiten ausgesetzt. Die Aufgabe der Führungskräfte ist daher zu bestimmen, wie viel Unsicherheit sie, bei dem Versuch Werte für die Interessengruppen zu schaffen, akzeptieren. Unsicherheit umfasst sowohl Risiken als auch Chancen und die Möglichkeit, Werte zu vernichten oder zu vermehren. Das unternehmensweite Risikomanagement ermöglicht daher Führungskräften wirksam mit Unsicherheit und den damit einhergehenden Risiken und Chancen umzugehen und hierbei ihre Fähigkeit zur Wertschöpfung zu stärken.
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  • Überarbeitung des Online-GPM-Handbuches und Ausbau zum GPM-Wissenspool unter berücksichtigung der Anforderungen aus dem Wissensmanagement zum Aufbau der themenbezogenen Wissensstrukturlandkarte.